New Work - neue Wege zu neuen Talenten

Wie die Flexibilisierung der Arbeitswelt den Zugang zu Fachkräften verändert und welche Anforderungen das an die Kommunikation im Recruiting stellt.

Clemens Wolf
Clemens Wolf
Chief Strategy Officer
Erinnern Sie sich, wie die Visionen von der neuen Arbeitswelt noch unmittelbar vor 2020 aussahen? Co-Working gegen Einzelbüros, Social Intranet als Collaboration-Plattform, sanft angepasste Arbeitszeitmodelle, vielleicht ein Gedanke an Job-Sharing – kurz: es handelte sich allenfalls um erste Schritte auf dem Weg zu einem neuen Verständnis betrieblicher Zusammenarbeit. Um eine Arbeitswelt also, die größtenteils noch in etablierten Strukturen funktionierte, aber sich bereits gedanklich aufgemacht hatte: auf die Suche nach den passenden Stellschrauben für die Herausforderungen der Digitalisierung. Dann kam unvermittelt – das Jahr 2020.

Und lehrte uns die wahre Bedeutung von Flexibilität.

Das Positive zuerst: Dieses Lehrstück in Sachen Flexibilität ermöglichte uns das Überspringen des ein oder anderen Evolutionsschritts in Sachen New Work: Binnen kürzester Zeit mussten Teams in neuen virtuellen Strukturen zusammenarbeiten. Und werden das auch zukünftig tun müssen beziehungsweise – in verschiedenen Mischformen – dürfen. Denn die Flexibilisierung stellt nicht nur vor Herausforderungen in Sachen Disziplin und Organisation.

 

Flexibilisierung kann auch ganz neue Potenziale freisetzen und damit im Recruiting entscheidende Vorteile bringen. Denn erleichtert wird durch sie nicht nur die Gewinnung neuer Leistungsträger für das Unternehmen, auch große Projekte lassen sich in Sachen Kommunikation budgetschonend umsetzen.

 

Was das erfordert? Wir verraten es Ihnen:

New Work – neue Wege zu neuen Talenten

1. Recruiting-Kommunikation den veränderten Schwerpunkten anpassen

Wie sehr Positionen und Aufgaben individualisierbar sind, hat das Jahr 2020 gezeigt. Unternehmen, die das Krisenjahr dazu genutzt haben, flexible Strukturen nachhaltig aufzubauen, haben daher einen Vorsprung, den sie in der Kommunikation zu Recruiting und Employer Branding nutzen sollten.

 

Denn neben Entwicklungschancen und Gehaltsstrukturen haben nun die Integrationsfähigkeit des Jobs in den persönlichen Lebensentwurf und die potenzielle Ortsungebundenheit ein – je nach Zielgruppe – starkes Gewicht bei der Entscheidung für oder gegen einen Job.

 

Unsere Top 3 für die richtige Recruiting-Kommunikation:

 

  1. Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem verschwimmen: Berücksichtigt das Ihre Recruiting-Kampagne in der Kanalauswahl?
  2. Was ist Ihren Kandidaten nach den Erfahrungen aus 2020 wichtig bei der Jobgestaltung? Und spiegeln das Ihre Inhalte auch deutlich genug wider?
  3. Pitchen Sie die benötigten Skills auch attraktiv in der internen Kommunikation? Fort- und Weiterbildungen bestehender Teammitglieder werden häufig unterschätzt.

2. Auf schnelle Interims-Experten setzen, statt auf Teamaufbau

Die örtliche Unabhängigkeit und virtuelle Teamarbeit machen ganz neue Projektabläufe möglich: Wo für große interne Projekte einst eine unternehmensinterne Task Force zusammengestellt wurde, springen heute die perfekt passenden externen Kommunikationsexperten zeitlich befristet ein.

 

Sie bringen ihr Netzwerk mit, wählen schnell die passenden Agenturspezialisten aus und steuern interne Teams – schneller, kostenschonender und effektiver, weil sie auf ihre Erfahrungswerte und eingespielte Kommunikationswege zurückgreifen können.

 

Das bietet Chancen für schnellere und erfolgreichere Projektverläufe. Und eignet sich besonders gut für:

 

  • Sensible Führungskräfte-Kommunikation auf internationaler Ebene
    Wie lassen sich Entscheider überzeugen und auf gemeinsame Ziele einschwören? Wie gelingt ein konsistentes Messaging nach innen, um Teams und Abteilungen auf neue Ziele einzuschwören?
  • Punktgenaue Umsetzung erfolgreicher konzernweite Change-Projekte
    Ein konzernweites Change-Projekt, vernetzt mit inszenierten Hybrid-Events? Dafür benötigt es Fachwissen aus verschiedenen Branchen. Eine externe Projektleitung mit ausgewiesener Erfahrung kann hier zur entscheidenden Schnittstelle werden, die das Tempo hält, die Tonalität trifft und zielgerichtete Abstimmungswege etabliert.
New Work – neue Wege zu neuen Talenten

3. Neue und andere Skills in der Führungskräfte-Kommunikation promoten

Wie werden Führungskräfte bei Kandidaten und neuen Kollegen wahrgenommen? Welche Kultur vermitteln sie in den ersten Wochen der Zusammenarbeit? Und wie sieht es damit aus, wenn sich der Arbeitsalltag einschleicht und es darum geht, aus Individualisten ein eingespieltes Team zu formen? Kommunikationsfähigkeit, Konfliktlösung, Planung und Organisation – all das sind Skills, die es zu beherrschen und deutlich zu vermitteln gilt.

 

Auch unterschiedliche Auffassungen von Selbstorganisation und Verbindlichkeit gilt es dann anzugleichen. Die Aufgaben von Teamleads und Führungskräften sind in den veränderten Bedingungen also noch vielschichtiger geworden – insbesondere was die Kommunikation betrifft. Die virtuelle und semi-virtuelle Präsenz der Teams erfordert von Führungskräften völlig neue Fähigkeiten in der Kommunikation.

 

Damit wird die Kommunikation an potenzielle und neue Teammitglieder zum Game Changer in Sachen Produktivität, Effizienz und Ressourceneinsatz. Damit der Work Flow ungehindert fließen kann, sind entscheidende Fragen zu beantworten:

 

  • Welche neuen Kanäle für die Kommunikation nutzen?
  • Welche Formate unterstützen dabei?
  • Welche Meeting-Frequenz ist effektiv?
  • Und vor allem: Wie müssen die Inhalte und Ergebnisse aufbereitet werden, um die Zusammenarbeit zu unterstützen?

Aus neuen Bedingungen neue Teams formen
Worauf Sie auch den Schwerpunkt setzen: Auf die Gewinnung von Nachwuchs, den effizienteren Einsatz bestehender Teams oder die nur zeitweise Besetzung wichtiger Projekte: Jetzt gilt es, die Weichen zu stellen und Strategie wie auch Inhalte der Kommunikation entsprechend den neuen Rahmenbedingungen im Markt anzupassen. Wir helfen Ihnen gerne dabei.

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