Verantwortung als Erfolgsmodell

CSR-Strategie Teil 1/2

Der Megatrend Nachhaltigkeit hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung zugenommen und wird voraussichtlich auch das ganze Jahrzehnt entscheidend prägen. Klimaveränderung, Wertewandel und Generationswechsel sind Treiber der Entwicklung. Im Zuge dieser gesellschaftlichen Transformation wird unternehmerische Verantwortung – Corporate Social Responsibility – immer mehr zum Erfolgsfaktor von Unternehmen.

Esther Urbanski
Esther Urbanski
Dank der frei verfügbaren Informationen in sozialen Netzwerken und dem World Wide Web haben die Consumer sich längst emanzipiert. Sie treffen mittlerweile bewusste Kaufentscheidungen, die wiederum vom jeweiligen Verhalten der Unternehmen entscheidend beeinflusst werden. Umweltschutz, fairer Handel, Regionalität, Reduzierung von Verpackungsmüll und transparente Lieferketten werden so zu wichtigen Wirtschaftskomponenten. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher haben zudem das Bedürfnis, durch sinnstiftenden Konsum selbst aktiv Teil der Veränderung zu werden und suchen bewusst nach nachhaltigen und fair produzierten Alternativen. Wir von Söllner Communications zeigen Unternehmen, wie sich mithilfe von erfolgreichen CSR-Maßnahmen eine zukunftssichere Business-Strategie aufbauen lässt.

„Die Frisch-Nachbarn“: CSR als Chance

7.500 Quadratmeter groß ist die Ladenfläche der „Frisch-Nachbarn“, eines innovativen , der von dem Familienunternehmen Stadtler + Honner betrieben wird. Im Münchner Norden integrierten die „Frisch-Nachbarn“ nachhaltige Konzepte, verbinden Stadt und Region und schaffen Platz für Austausch und Gemeinschaft. Wir von Söllner Communications konzipierten und realisierten das innovative Ladenkonzept, in das nachhaltige, regionale und gemeinschaftliche Verantwortung als feste Bestandteile verankert wurden.

 

Die Frisch-Nachbarn zeigen sich verantwortlich durch:

  • Einbindung regionaler Erzeuger, Garantie von Frische und Qualität, große Transparenz in der Produktion und erhöhte Nachhaltigkeit durch kurze Transportwege
  • Müllvermeidung durch eine Unverpackt-Station, Abfüllung von loser Ware in mitgebrachte Behältnisse, Reduktion von Verpackungsabfällen
  • Integration einer Inhouse-Farm, nachhaltiger Anbau frischer Salate auf einer Fläche von 120 Quadratmeter, Einsparung von Transport und maximale Transparenz
  • Kommunikation durch aktiven Dialog mit dem Kunden, Förderung von Austausch und Miteinander
  • Gestaltung eines Treffpunkts in der Nachbarschaft, Stärkung des gemeinschaftlichen Wir-Gefühls

 

Für das Einzugsgebiet übernehmen die „Frisch-Nachbarn“ eine vielfache Verantwortung: Versorgung, Einbindung individueller und nachhaltiger Lebensstile, sowie Stärkung der Gemeinschaft finden Berücksichtigung. Die ehrliche Kommunikation und die gelebten Werte des Unternehmens sorgen für Identifikation und Bindung. Es entsteht eine Win-win-Situation, in der das Unternehmen und die Nachbarschaft erfolgreich eine gemeinsame Zukunft aufbauen.

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